Und dann der Regen – TambiÉn la lluvia: Kolumbus

DIE REISEN VON CHRISTOPH KOLUMBUS

Erste Reise (1492-1493) Mit drei Schiffen stach Kolumbus am 3. August 1492 in See, um einen westlichen Seeweg nach Ostasien zu finden. Am 12. Oktober 1492 erreichten sie eine Insel der Bahamas, anschließend Kuba und Hispaniol. Die spanischen Ankömmlinge wurden von den einheimischen Tainos freundlich empfangen. Kolumbus machte sich im Januar 1493 auf den Rückweg, um die Expedition auf eine solidere Grundlage zu stellen. Von den auf Hispaniola zurückgelassenen Spanier überlebte niemand – der Grund liegt vermutlich in internen Streitereien und der indianischen Gegenwehr gegen den zunehmenden spanischen Herrschaftsanspruch.

Zweite Reise (1493-1496) In Aussicht auf Bodenschätze und Sklaven aus den neuentdeckten Gebieten – man ging davon aus, dass es sich um dem asiatischen Festland vorgelagerte Inseln handelte – wurde Kolumbus nun mit einer Flotte von 17 Schiffen ausgestattet. Nach der Entdeckung einiger Antilleninseln landete er im November 1493 wieder auf Hispaniola, wo er die Kolonie La Isabela gründete. Die Taino waren inzwischen wegen der Übergriffe der Besatzer zu Feinden geworden – ein grausamer Feldzug war die Folge, 1600 Tainos wurden als Sklaven genommen, ein Teil davon nach Spanien geschickt. Dort wurde man zunehmend nervös – das versprochene Gold war nicht gefunden worden, die grausame Behandlung der Taino verstieß gegen die Anweisung des spanischen Königshauses. Kolumbus reiste erneut nach Spanien, um für weitere Unterstützung seiner Expedi-tionen zu werben.

Dritte Reise (1498-1500) Die dritte Reise geriet zu einer verheerenden Niederlage. Zwar hatte Kolumbus auf seiner südlicher gelegenen Route u.a. die Inseln Trinidad und Tobago entdeckt und erstmals die Küste des amerikanischen Festlands an der Orinoco-Mündung gesichtet. Doch die Goldsuche bleib weiter erfolglos, und die internen Konflikte der Siedler in der neugegründeten Stadt Santo Domingo schufen neue Probleme. Der Unterschlagung und Unfähigkeit bezichtigt, wurde Kolumbus im Mai 1499 von der spanischen Krone als Gouverneur abgesetzt und als Gefangener nach Spanien zurückbeordert. Dort gelang es Kolumbus, das Vertrauen zurückzugewinnen – obwohl inzwischen Vasco da Gama mit der Südroute um Afrika herum tatsächlich einen Seeweg nach Indien entdeckt hatte.

Vierte Reise (1502-1504) Mit einer Flotte von vier Schiffen erkundete Kolumbus die amerikanische Festlandküste zwischen Honduras und Kolumbien. Am 14. August 1502 betrat er bei Kap Honduras erstmals amerikanisches Festland. Zermürbt von Kämpfen mit Indigenas, internen Konflikten und maroden Schiffen musste er schließlich fast ein Jahr in der Festung in Jamaika verbringen, bevor er schwer erkrankt nach Spanien zurückkehrte. Er starb 1506 in Valladolid.

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